Studiengänge: Human Technology und Bauingenieurwesen
Klimawechsel kann zu einem Anstieg vom Meeresspiegel führen. Um eine Überflutung der Deutschen Nordseeinseln abzuwenden müssen Maßnahmen genommen werden. Deswegen müssen zum Beispiel Deiche erhöht werden oder sogar Inseln vor der Küste angelegt werden um die stets stärker werdende Strömung abzuschwächen, etc. Aber auch hinter den Deichen und den anderen Formen von Küstenschutz, lauern laut Wissenschaftlern Gefahren. Durch extreme Wetterumstände, wie Stürme und starker Niederschlag, können Flüsse und Meere die enormen Wassermassen nicht mehr auffangen. Aus diesem Grund müssen Gebiete geschaffen werden, wo dieses überschüssige Wasser gesammelt werden kann.
Diese Auffanggebiete sind nicht nur Naturschutzgebiete sondern auch Wohngebiete. Kurz gesagt: Bekommt in naher Zukunft auch ein Teil von Deutschland nasse Füße? Wer entwirft, baut, oder konstruiert muss immer auf dem Laufenden bleiben, was die neuesten Entwicklungen anbetrifft mit denen die Gesellschaft konfrontiert wird. Genauso wie ein Architekt oder ein Ingenieur der Bau- und Ziviltechnik. Er/Sie denkt außerdem darüber nach was Bauen auf dem Wasser bedeutet. Wo werden wir bauen? Wie werden wir bauen? Welchen Vorschriften müssen wir gerecht werden? Welche Alternativen und Möglichkeiten gibt es? Wie hoch werden die Kosten sein?
Man muss also auf vieles achten: Mensch, Umwelt, Umgebung, Entwurf und natürlich auch an die Kosten. Am Anfang eines Bauprojektes gibt es also mehr Fragen als Antworten. Machst du mit deinem Entwurf den Unterschied? Hast du die kreativste Lösung auf die sonst niemand kommt? Stelle dich der Herausforderung!
Während des Workshops arbeitest du in einer Gruppe. Ihr zeichnet einen Entwurf und baut anschließend ein Model mit verschiedensten Materialien. Schließlich werden die Eigenschaften im Wasser von den verwendeten Materialien untersucht.