Studiengang Civile Technik untersucht die Möglichkeit von einer Vogelinsel im Wattenmeer
Um die Erreichbarkeit per Schiff von Eemshaven in Zukunft sicher zu stellen, wird in Kürze die Zugangsrinne vom Wattenmeer in den Hafen ausgebaggert.
Bei diesem Projekt kommen 12 Millionen Cubic Meter Schlamm frei. Was machen mit dieser Erde? Drei Studenten vom Studiengang Civile Technik haben diese Möglichkeit untersucht. Die Zugangsrinne nach Eemshaven erstreckt sich über das Wattenmeer, zwischen Borkum und Rottumeroog hindurch bis nach Eemshaven. Die Studenten haben untersucht, ob der freikommende Schlamm zur Verbesserung des Naturschutzgebiets im Eemsdelta beitragen kann. Kurzum haben sie nach einer guten Balance zwischen der ökonomischen Entwicklung und der Stärkung der Naturschätze des Gebiets gesucht.
Die Studie resultierte in einem konzeptionellen Entwurf für das Anlegen einer Vielzahl von Vogelinseln im Wattenmeer. Die Studie berücksichtigt dabei die Strömung, Erdbewegungen, Tiefe, etc. In erster Linie wurde auf technische, planerische Aspekte und die Durchführbarkeit geachtet. Letztendlich muss sich die Insel zu einem einer Watteninsel entwickeln.